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Funksprechzeugnis

Richtig sprechen will gelernt sein ...
Die Funksprechausbildung - das BZF - ist ein fester Bestandteil der UL-Theorie-Ausbildung.

Hier erfährt der Neuling, wie der Funksprechverkehr in der Luftfahrt abläuft. Dabei kommt es darauf an, dass der gesamte Sprechfunk so eindeutig ist, dass Missverständnisse ausgeschlossen sind.

Dieses erfordert natürlich besondere Sprechfunk-Verfahren und die genaue Kenntnisse der Regeln, nach denen der Luftverkehr abgewickelt wird.

In unseren BZF-Lehrgängen vermitteln wir die erforderlichen Kenntnisse sehr praxisnahe.

Funkgeräte
Sie können zwischen den unterschiedlichen Lehrgängen wählen:


  • Für die PPL-Ausbildung, als Flugleiter oder für eine weitere fliegerische Laufbahn benötigen Sie zumindest das BZF II (Beschränkt Gültiges Sprechfunkzeugnis II für den Flugfunkdienst in deutscher Sprache). Dieses Funksprechzeugnis ist für Sichtflüge innerhalb Deutschlands und Österreichs bis Flugfläche 100 (ca. 3000 m über dem Meeresspiegel) gültig

  • Den gleichen Lehrgang können Sie auch in Englisch absolvieren, dann wählen Sie das BZF I (Beschränkt Gültiges Sprechfunkzeugnis I für den Flugfunkdienst). Dieses Funksprechzeugnis ist für Sichtflüge weltweit gültig

  • ...und wenn Sie umfassende Kenntnisse auch über IFR-Fliegerei (Instrumentenflug) und den gesamten Betrieb an großen Flughäfen erwerben möchten, müssen Sie einen AZF-Kurs (Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst) belegen. Dieser Kurs findet in englischer Sprache statt. Das hier erworbene Funksprechzeugnis ist die uneingeschränkte Sprechfunkberechtigung für Boden- und Luftfunkstellen.
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Selbstverständlich kann die Funksprech-Ausbildung auch unabhängig von einem Flugschein - sei es die UL- oder PPL-Lizenz - absolviert werden. Dann könnte auch der mitfliegender Passagier (Freund, Freundin, Ehepartner) den Funkverkehr führen.

Und wenn Sie die Prüfung einmal bestanden haben, dann brauchen Sie sich auch nicht mehr um eventuelle Verlängerungen und ähnliches zu kümmern - der Schein ist "lebenslänglich" gültig. Allerdings, da die Regeln sich doch ständig ändern, empfiehlt es sich, in einem Kurs die Kenntnisse ab und zu ein wenig aufzufrischen. Auch dies können Sie anlässlich eines BZF-/AZF-Lehrgangs bei uns machen.
Dauer der BZF-Ausbildung :

Bei der FUL können Sie wählen, ob Sie Ihre BZF-Einweisung in Verbindung mit einem Theorielehrgang belegen möchten oder an einem kompakten BZF-Lehrgang teilnehmen möchten.

Die BZF-Ausbildung ist z.T. in die Theorie-Lehrgänge integriert, erfordert somit also keinen großen zusätzlichen Zeitaufwand. Daneben bieten wir die BZF I + II - Lehrgänge sowie den AZF Lehrgang separat an. Diese finden dann kompakt an zwei Wochenenden statt. Die praktischen Übungen, die dann doch die eigentlichen Kenntnisse vom Funksprechverkehr vermitteln, werden an folgenden Wochenenden und unmittelbar vor der Prüfung durchgeführt.

Am ersten Wochenende erfolgt die Grundausbildung und die Einweisung in die Sprechgruppen.

An einem Folgetermin, der immer individuell abgesprochen wird, werden dann die Sprechgruppen bis zur Prüfungsreife geübt und für die Praxis geübt.

Unmittelbar vor der Prüfung bieten wir dann nochmals eine Wiederauffrischung an, so dass der Stoff "sitzt" und Sie mit gutem Gefühl zur Prüfung antreten können.

Insgesamt sollten Sie für den gesamten Lehrgang BZF I oder BZF II zwei Wochenenden einplanen.

Vorkenntnisse:

Vorkenntnisse sind in keinem Fall erforderlich; allerdings zeigt die Erfahrung, dass fliegerische Kenntnisse für das Verständnis der jeweils besprochenen und simulierten Situationen dennoch hilfreich sind.

Sollten Sie keinerlei Kenntnisse in der Fliegerei haben, so lassen Sie sich nicht abschrecken. Im Laufe des Theorie-Abschnitts werden alle erforderlichen Kenntnisse vermittelt. Und wenn Sie möchten: Fliegen Sie doch einfach eine Runde mit uns!

Allerdings, wenn Sie eine Praxis-Ausbildung bei uns planen, so empfehlen wir Ihnen schon vor der Theorie-Ausbildung mit den praktischen Flugstunden zu beginnen. Hier werden Ihnen dann "hautnah" diese sinnvollen Vorkenntnisse vermittelt, die Ihnen die Theorie- und auch die BZF-Ausbildung wesentlich erleichtern werden.

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Ausbildungsinhalte:
BZF II
(Funksprechzeugnis in Deutsch)
Luftrecht RAC
ca. 2 Tage
Funksprechverfahren
Funk- und Funknavigationsgeräte
Sprechgruppen Ausführliche Übung der Sprechgruppen in praxisnaher Form
ca. 10 h
BZF I
(Funksprechzeugnis in Englisch)
Theorieausbildung wie BZFII .
Sprechgruppen Ausführliche Übung der Sprechgruppen in praxisnaher Form in englischer Sprache
ca. 2 Tage
AZF
(Funksprechzeugnis in Englisch)
Theorieausbildung Grundlagen des Luftrechts, Lufträume, Verhalten im Luftverkehr, Funkausfall, Funkverkehr bei fliegerischen Notlagen, IFR-Flugverfahren für An- und Abflug
ca. 2 Tage
Funksprechverfahren Praxisnahe Sprechfunk-Simulation für An- und Abflug in Englisch
ca. 10 h
Funk- und Funknavigationsgeräte Erweiterung der Grundlagen aus den BZF-Lehrgängen; Organisation der Avionik während eines An- oder Abfluges .
Lehrmaterial / Unterrichtsmaterial:

Für Ihre BZF-Ausbildung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Lehrbuch "Sprechfunk im Flugverkehr" von Föh-Klös - ein anderes ist sicherlich auch sehr gut, dieses ist jedoch das offizielle Lehrbuch
  • Fragenkatalog der DFS GmbH - mit allen in der Prüfung eventuell aufkommenden Fragen im Wortlaut wiedergegeben
  • CD von AEROSOFT - mit allen aktuellen Fragen für den PC
  • ICAO-Luftfahrtkarten - von zumindest dem Bereich, in dem Sie in nächster Zeit fliegen werden
  • Fliegertaschenkalender - nicht unbedingt erforderlich, aber als Nachschlagewerk sehr hilfreich
  • ...und wenn Sie die Sprechgruppen auch unterwegs lernen wollen: die BZF-Sprechfunk-Cassette hilft dabei.
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BZF-Prüfung:

Die Prüfung für die Sprechfunk-Einweisung erfolgt in Verbindung mit der UL-Theorieprüfung. Hier wird lediglich die Theorie mit 40 Fragen im üblichen Frage-Antwort-Stil schriftlich abgeprüft. Die Grundlagenkenntnisse zu den Sprechgruppen können mündlich nochmals abgefragt werden.

Die BZF- und AZF-Prüfung hingegen erfolgt bei der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation an verschieden Stationen in Deutschland.
Die meisten unserer Schüler gehen zur Telekom nach Hannover, Bremen oder Düsseldorf/Mühlheim/Essen (es spricht aber auch nichts gegen eine andere Ortswahl).

Die Regulierungsbehörde nimmt auch die Prüfung ab. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Beim BZF I findet ein Teil der mündlichen Prüfung in englischer Sprache statt, außerdem ist ein Text aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzten und vorzulesen.

Aber keine Angst, der Ablauf ist genauso, wie wir ihn im Laufe des Kurses durchführen - also alles ein "alter Hut".

Und zum Abschluss der Prüfung erfahren Sie auch gleich, ob Sie bestanden haben!

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